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Heilpraktiker für Psychotherapie Darmstadt, Sigrid Bolz, Coaching und Beratung

 

Darmstadt, 3.9.2013
 

Wie die richtigen Fragen Ihr Leben verbessern können

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gewundert, wie es manche Menschen schaffen trotz schwerer Schicksalsschläge wieder Freude am Leben zu finden. Während die einen mit Ihrem Los hadern, scheinen die anderen eine Art Steh-auf-Männchen zu sein, nach dem Motto jetzt erst recht. Ein in dieser Hinsicht außergewöhnlicher Mann ist W. Mitchell. Trotz zwei schwerer Unfälle, nach denen mehr als die Hälfte seines Körpers verbrannt sind und er gelähmt im Rollstuhl sitzen muss, verfiel er nicht in Selbstmitleid, wie man eigentlich erwartet könnte. Statt sich die Fragen zu stellen: „Warum ich? Wozu tauge ich noch als Krüppel?“ blickte er nach vorne und fragte sich: „Wie mache ich das Beste daraus? Wie könnte ich aufgrund meiner schlimmen Erfahrung anderen helfen?“ Seine Fragen haben ihn angespornt trotz seiner schweren Unfällen an sich zu glauben und sein Leben in die Hand zu nehmen. W. Mitchell ist heute nicht nur ein erfolgreicher Geschäftsmann, TV-Moderator und Präsident der International Federation of Professional Speakers.
Eine sicher sehr ungewöhnliche Geschichte, die uns aber nachdenklich stimmt. Nachdenklich hinsichtlich unserer eigenen Fragen.
 

Wie kraftvoll sind Ihre Fragen?

Sind Ihre Fragen konstruktiv und haben das Potenzial Ihre Probleme in eine Kraft zu verwandeln, die Sie antreibt? Oder fragen Sie sich eher „warum bin ich nicht so erfolgreich? … warum kann ich dieses und jenes nicht? … warum ist alles so schwer in meiner Beziehung? Ihr Verstand wird Ihnen ganz sicher eine Antwort darauf liefern, denn es ist seine Natur Ihnen zu Diensten zu sein. Ob die Antwort dabei richtig oder falsch ist spielt erst einmal keine Rolle. Doch je nach dem welchen Blickwinkel Sie einnehmen, d.h. welche Art von Fragen Sie stellen, werden Sie ein halb volles oder halb leeres Glas vor sich sehen. Andere Fragen verändern unseren Blickwinkel und somit auch unsere Wahrnehmungen und Gefühle. Vielleicht stellen Sie sich also das nächste Mal einfach andere Fragen:
„Wer oder was kann mich unterstützen erfolgreicher zu werden? … Wo liegen meine Stärken? … Was ist auch leicht und freudvoll in meiner Beziehung? …

Probieren Sie einfach aus mit welchen Fragen Sie glücklicher durchs Leben gehen.

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Darmstadt, 29.5.2013

Grübeln stoppen durch Selbstdistanzierung

Sicher können Sie sich immer noch an unangenehme Erlebnisse wie zum Beispiel Kränkungen oder Verletzungen erinnern. Wir alle haben unsere Geschichten, die von den unterschiedlichsten intensiven Gefühlen begleitet wurden. Während wir es genießen an die schönen Momente zu denken und sie lebendig zu halten, würden wir die schmerzenden Ereignisse gerne aus der Erinnerung löschen. Doch gerade letztere beschäftigen uns lange und führen zu lästigen Grübeleien und Gedankenschleifen. Dabei erleben wir die Situation immer wieder mit all ihren Emotionen – und halten sie dadurch lebhaft im Bewusstsein. Um negative Erinnerung zu verarbeiten, ist es wichtig, diese nicht zu verdrängen; aber wir müssen sie auch nicht unnötig in die Länge ziehen. Indem wir uns an das Geschehene erinnern und uns distanzlos wieder erzählen was passiert ist, versetzen wir uns in einen ich-vertieften Zustand, in welchem die Gefühlen nicht zur Ruhe kommen können, sondern durch unsere Gedanken und Bewertung „aufgekocht“ werden.
 

Treten Sie ein Stück von sich und Ihrer Geschichte zurück

Wer rasch negative Erlebnisse verarbeiten will und sich nicht nur davon ablenken möchte, braucht eine gewisse Portion Selbstreflektion. Jedoch nicht ich-vertieft, sondern ich-distanziert. Dieser Unterschied ist entscheidend. Der Ich-Distanzierte tritt ein Stück von sich zurück und betrachtet das Ereignis mit etwas Abstand. Durch den veränderten Blickwinkel können die größeren Zusammenhänge gesehen werden und ein anderes Verständnis zur Situation entstehen. Die Fragen „warum kam es so“ oder „warum habe ich so gefühlt“ relativieren das Erlebte und schaffen einen neuen Kontext. Dies führt zu einem inneren Verarbeitungsprozess und zu einem Loslassen der „Geschichte“.
 

Verlassen Sie die Opferrolle

Versuchen Sie also öfter einmal aus Ihrem eigenen Film herauszutreten. Dies ist übrigens auch eine gute Möglichkeit aus der Opferrolle auszusteigen.
 

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Darmstadt, 18.3.2013

Frühling – eine gute Zeit etwas Neues zu wagen

 
Mit dem Beginn des Frühlings scheint die Zeit des Rückzugs und Innehaltens endlich vorüberzugehen. Etwas Neues bricht an – nicht nur draußen in der Natur – sondern auch in uns drinnen. Schließlich sind auch wir Teil der Natur und reagieren auf Sonnenlicht und Wärme. Und mit zunehmender Helligkeit und Temperatur scheint auch unsere Lebensenergie zurück zu kommen. Beim einen vielleicht eher zögerlich, beim anderen mit einem Gefühl von Schmetterlingen im Bauch und einer freudigen Neugier und Aufgeregtheit. Die richtige Mischung, um etwas Neues zu wagen. Vielleicht der Schritt in eine berufliche oder private Veränderung, vielleicht der Mut etwas auszuprobieren, das mit Ängsten verbunden ist, aber schon lange auf unserer Wunschliste steht. Oder vielleicht nur einmal auszusprechen, was uns auf dem Herzen liegt.
 

Das Neue willkommen heißen

Das Neue ist uns zunächst noch fremd, wir wissen nicht was uns erwartet. Das Neue kann Glück aber auch Unglück mit sich bringen, doch das kann keiner vorher wissen. Deshalb ist es auch immer riskant und macht nicht nur Freude, sondern auch Angst. Doch welche Wahl haben wir? Im Alten zu verharren, nur weil wir es kennen und uns vertraut ist? Jeder sehnt sich nach etwas Neuem, denn das Alte wird mit der Zeit langweilig und monoton. Wir möchten auf Entdeckungsreise gehen und uns neu erleben. Deshalb sollten wir das Neue willkommen heißen, denn es wird uns verändern und neue Erfahrungen bringen, an denen wir wachsen. Doch dafür brauchen wir Mut.
 

Lebendig sein erfordert Mut

Der Frühling ist eine gute Gelegenheit uns zu fragen, was wir wirklich wollen. Im Vertrauten, der Komfortzone bleiben und uns mit dem Gewöhnlichen arrangieren oder neue Möglichkeiten ergreifen und lebendig bleiben? Der Mutige geht trotz aller Ängste ins Unbekannte.
 

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Darmstadt, 13.11.2012 

Mangelndes Selbstbewusstsein? Die eigene Wertschätzung hinterfragen


Nicht jeder hat das Glück mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein durchs Leben zu gehen. Den einen scheint es bereits in die Wiege gelegt, die anderen haben es sich vielleicht hart erarbeitet, indem sie Hindernisse überwunden haben und ihre Ziele erreichen konnten.
Doch wer kein Selbstvertrauen hat, gibt in der Regel zu früh auf und macht deshalb nie die Erfahrung etwas geschafft zu haben. Das Gefühl versagt zu haben, wird immer wieder erlebt und verfestigt die Annahme nicht gut zu sein. Vertrauen in das eigene Selbst, sprich Selbstvertrauen, kann aber nur haben, wer weiß, was seine Stärken und Schwächen sind und wie er sie richtig einsetzen kann. Deshalb sind Selbstvertrauen oder Selbstbewusstsein stark von der eigenen Wertschätzung abhängig.
 

Wertschätzung und Selbstliebe sind der Schlüssel zu mehr Lebensfreude

Bereits früh in unserem Leben fangen wir an zu glauben, dass wir etwas Bestimmtes tun müssen oder jemand Besonderes sein müssen, um „richtig“ zu sein und geliebt zu werden. Unsere Umgebung spiegelt uns ein Bild wider, wie wir zu sein haben – abhängig von gesellschaftlichem Kontext und Zeit. Das Bild wie wir sein sollten (Idealbild) und das Bild wie wir wirklich sind, klaffen dabei meist weit auseinander und das erzeugt Stress. Die eigene Wertschätzung misst sich an falschen Maßstäben. Schließlich kommt es immer mehr zur eigenen Entfremdung, denn mit der Zeit verlieren wir den Zugang zu unseren wirklichen Wünschen und Bedürfnissen. Es sei denn, wir halten plötzlich an und nehmen wahr wer wir wirklich sind. Erkennen, welchen Preis wir zahlen, um dem Idealbild zu entsprechen. Spüren in uns und entdecken einen Schatz, den wir bisher übersehen haben. Daraus entsteht Dankbarkeit und Wertschätzung - und endlich Selbstliebe. Dann erfahren wir, dass wir wertvoll und liebenswert sind, genauso wie wir sind, mit all unseren Stärken und Schwächen. Weil genau diese uns zu dem einzigartigen Menschen machen. Sich selbst anzunehmen und zu lieben bringt mehr Gelassenheit und Frieden ins Leben und ist ein Schlüssel zu mehr Lebensfreude.


Darmstadt, 25.10.2012

Mit Psychoonkologie die Resilienz, d.h. seelische Widerstandskraft bei einer Krebserkrankung stärken


Für den Umgang mit einer schwierigen Lebenssituation (z.B. einer Erkrankung an Krebs) ist die psychische Widerstandskraft, auch Resilienz genannt, von großer Wichtigkeit. Sie zeigt die Fähigkeit bei außergewöhnlichen Belastungen hilfreiche Strategien zur Bewältigung einzusetzen. Dazu zählt Ressourcen, also Fähigkeiten, die bereits vorhanden sind, bewußt zu machen und einzusetzen.
 

Die seelische und körperliche Widerstandsfähigkeit kann durch Stress geschwächt werden

Stress ist grundsätzlich nicht negativ. Wird Stress als kontrollierbar erlebt, etwa weil eine gute Lösung gefunden wird oder er zeitweilig aufgelöst werden kann, dann wirkt er sich nicht schädigend auf den Körper aus. Andauernder Stress schwächt mit der Zeit jedoch das Immunsystem, wenn kein entsprechender Ausgleich zum Stressabbau stattfindet. Wird Stress unkontrollierbar, dann bringt er Gefühle wie ein Ausgeliefertsein an die Umstände, Hilflosigkeit sowie Hoffnungslosigkeit hervor. Stress kann dann den Ausbruch einer Krankheit begünstigen oder deren Heilung behindern.
Der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther weist auf die wechselseitige Abhängigkeit von Psyche und Körper hin und deren Bedeutung für die Heilung. Aus seiner Sicht ist Heilung immer grundsätzlich Selbstheilung. Psychische Veränderungen aktivieren emotionale Zentren im Gehirn.
 

Innere Kraftquellen zur Stärkung nutzen - gerade auch in der Psychoonkologie

Das Wissen über die Zusammenhänge von Psyche und Körper erfordert deshalb eine stärkere Betonung von Ressourcen-orientierten Methoden auch in der Psychoonkologie.
Innere Kraftquellen können ganz wesentlich die Resilenz erhöhen und die Selbstheilungskräfte unterstützen. Imaginationen mit inneren kraftvollen Bildern, sinnstiftende Rituale, kreatives Malen, Körperarbeit, Hypnotherapie, Spiritualität und Achtsamkeit sind einige Werkzeuge, mit denen positive Veränderungen eingeleitet werden können.

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Darmstadt, 18.10.2012

Achtsamkeitsübungen – mehr als nur ein Weg zum Stressabbau
 

Das Achtsamkeitstraining wird in den letzten Jahren im therapeutischen Bereich gerne als eine neue Möglichkeit zur Stressreduktion eingesetzt. Während sich das Autogene Training und die Muskel Relaxation nach Jakobson in vielen Bereichen wie zum Beispiel der Gesundheitsvorsorge oder der Rehabilitation längst etabliert haben, sind Achtsamkeitsübungen bei vielen Einrichtungen noch nicht im Programm. Dabei ist Achtsamkeit mehr als nur eine neue Technik zur Stressbewältigung. Achtsamkeit kann zu einer neuen inneren Haltung führen, die den ganzen Alltag und sogar die Persönlichkeit bereichert. „Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein; bewusst im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen“ (Jon Kabat-Zinn, Begründer des Mindfulness Based Stress Reduktion Programms, MBSR). Deshalb ist Achtsamkeit auch ein Weg zu mehr Bewusstheit und zu spirituellem Wachstum. Im Erkennen, dass das Leben nur im Augenblick bzw. der Gegenwart stattfindet, wächst eine neue Haltung von Akzeptanz dem gegenüber was gerade wahrgenommen wird, denn nur das ist die Realität. Vergangenheit und Zukunft finden in unseren Köpfen statt. Dort sind die Geschichten, die wir nicht loslassen wollen oder die Ängste, die wir in die Zukunft projizieren. Seelische Belastungen können oft nicht heilen, weil die Betroffenen nicht zur Ruhe kommen. Die Gedanken kreisen um die vorliegende Problematik, das gegenwärtige Leben wird nicht bewusst wahrgenommen, vielmehr wir gedankenverloren am Leben vorbeigelebt.
 

Achtsamkeitstraining hilft im Hier und Jetzt anzukommen
 

Wer ständig getrieben ist und unter Strom steht, fühlt sich gestresst und irgendwann erschöpft. Er nimmt das Schöne des Augenblicks nicht mehr wahr und verliert leicht den Zugang zu inneren Kraftquellen. Es muss nicht gleich ein Burn-Out sein, innere Kündigungen oder ein Verlust an Lebensfreude und Sinnhaftigkeit sind Anlass genug einmal Anzuhalten – und im Augenblick anzukommen. Achtsamkeitsübungen können helfen Schritt für Schritt das Leben wieder bewusster zu erfahren oder sich selbst neu wahrzunehmen. Der Body-Scan, Achtsamkeitsmeditation, Bewusstheitsübungen und Yoga-Asanas sind, neben Wahrnehmungsübungen im Alltag, die wichtigsten Elemente des Achtsamkeitstrainings. Sie sind leicht erlernbar und können in den täglichen Lebensablauf integriert werden. Achtsamkeit ist jedoch nichts, was man sich in wenigen Stunden aneignen kann. Es erfordert Disziplin und Ausdauer sowie eine bewusste innere Einstellung. Wer dies zu würdigen weiß, erhält als Geschenk nicht nur mehr Vitalität und Freude, sondern auch Weisheit und tiefere Erfahrungen.
 

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